Nein, ich bin nicht zu alt für ein schönes Lächeln!

Heut erzählt Euch Esther, die auf 40 something bloggt, warum sie sich für eine Behandlung bei SMILIKE entschieden hat…

Für mich ist die fieseste Frage des Jahres schon jetzt klar: Lohnt sich das denn noch? Diese Frage hörte ich mindestens fünf Mal, seitdem ich die unsichtbare Zahnkorrektur mit Invisalign-Schienen mache. Zum Verständnis: Ich bin letzte Woche 50 Jahre alt geworden.

Warum ich mir jetzt „noch“ die Zähne korrigieren lasse, hat mehrere Gründe. Ich trug als Teenager schon eine lose Klammer, die meine Zähne auch relativ gut gerichtet hat. Nachdem meine Weisheitszähne gezogen wurden, verschoben sich die Zähne aber wieder. Im Oberkiefer wurde ein Zahn so stark zurückgedrängt, dass er sich hinter den Unterkiefer schob. Kieferorthopäden nennen das einen Kreuzbiss. Und dieser Zahn wirft Schatten. Beim Lächeln sieht es so aus, als hätte ich dort eine Lücke. Also hab ich fast nur noch mit geschlossenem Mund gelächelt. Zumindest, wenn ich fotografiert wurde.

Weltmeisterin im Knirschen

Das zweite Problem, das sich durch diese verschobenen Zähne ergeben hat: Ich wurde zum Weltmeister im Knirschen. Ohne Plastikschiene konnte ich nachts nicht ins Bett. Und trotzdem bin ich morgens oft wie gerädert aufgewacht. Meine Kiefermuskulatur war knallhart, und sehr häufig startete der Tag mit Kopfschmerzen.

Doch das ist nicht das einzige. Bei der professionellen Zahnreinigung erklärte mir die Zahnarzthelferin, dass ich unbedingt wirklich jede Nacht auf die Beißschiene achten sollte. Täte ich es nicht, würde das Zahnfleisch zurückgehen. Das passiert, wenn der Druck auf die Zähne einfach nicht ausgewogen ist.

Der Blick in den Spiegel sagt mir: Ja, es lohnt sich noch

Und nun zurück zu meiner unsichtbaren Schiene. Als ich das Angebot bekam, diese kieferorthopädische Maßnahme durchzuführen, war ich sofort begeistert. Ich gebe zu, ein bisschen kreiste die Frage „Lohnt sich das noch?“ auch in meinem Kopf herum. „Natürlich wird sich das lohnen!“ Dieser Gedanke machte sich allerdings sofort danach breit. Denn wirklich jedes einzelne Mal, wenn ich in den Spiegel schaue, stört mich dieser blöde Zahn, der sich nach hinten drängen lassen hat.

Dental Monitoring: Zahnarztbesuch per App

Dass die Schienen kaum sichtbar, einfach zu handeln und unproblematisch zu tragen sind, ist nur ein Vorteil dieser modernen kieferorthopädischen Zahnkorrektur. Für mich ist eines der wichtigsten Argumente für die Smilike-Behandlung, dass ich mir häufige Arzttermine sparen kann. Ob ich eine neue Schiene einsetzen kann, erfahre ich über eine App. Ich erkläre es kurz: Per App auf meinem iPhone werde ich aufgefordert, meine Zähne vor dem Spiegel nach einem festen Schema zu fotografieren und filmen. Das versteckt sich hinter dem Begriff Dental Monitoring.

Damit bei der Auswertung alles genau zu sehen ist, setze ich mir einen Wangenhalter ein. Dann stelle ich mich mit dem Telefon vor den Spiegel und fotografiere. Die Daten werden dann hochgeladen, und nach wenigen Stunden bekomme ich fast immer die Nachricht: Du kannst deine Schienen jetzt wechseln. Das befreit mich nicht nur vom lästigen Terminstress, sondern gibt mir die Freiheit, die ich so mag. Kurzfristig einen Urlaub zu buchen, ist damit überhaupt kein Problem. Das einzige, woran ich denken muss, wenn ich den Koffer packe: mein iPhone, der Wangenhalter und, je nachdem wie lange ich unterwegs bin, ein bis zwei Schienen-Sätze. Wo genau ich demnächst hinfahre, weiß ich noch nicht. Aber eines ist klar: Es wird das schönste Wartezimmer, das man sich beim Kieferorthopäden nur wünschen kann – mit Strandsand an den Füßen oder auf einem Boot. Und ganz nebenbei, von fast allen unbemerkt, arbeite ich an meinem Lächeln der Zukunft. Ich bin mir sicher, dass es sich lohnt!